Fotos aus Hamburg

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Schatten-Reiterin bei der HansePferd GalaShow
29. April 2016

Schatten-Reiterin bei der HansePferd GalaShow

Nach der Pause in der Mitte der HansePferd GalaShow befand sich eine weiße Kuppel aus Stoff in der Mitte der Manege. Als die Show dann weiterging, wurde das Licht abgedunkelt und die Kuppel erleuchtet. Dann ritten im Inneren der Kuppel zwei Reiterinnen mit ihren Pferden im Kreis, so dass man nur die Schatten an der Wand sehen konnte. Nach der Darstellung wurde die Kuppel aber geöffnet.

Feuer-Reiterin bei der HansePferd GalaShow
28. April 2016

Feuer-Reiterin bei der HansePferd GalaShow

Hier gießt die Reiterin während der HansePferd GalaShow eine brennbare Flüssigkeit aus ihren brennenden Fackeln auf den Sandboden in der Manege und lässt hinter sich und ihrem Pferd zwei brennende Linien zurück. Ihr folgt eine Gestalt in schwarzer Kutte, die brennende, Funken sprühende Körbe herum schleudert.

Das Motto dieses Teils der GalaShow war der Traum vom verbotenen Spiel mit dem Feuer. Und obwohl alle Show-Einlagen bei der GalaShow sehr beeindruckend waren, fand ich im Nachhinein die Feuer-Vorführung auf meinen Bildern von der HansePferd GalaShow am schönsten.

AIDAprima in der HafenCity
22. April 2016

AIDAprima in der HafenCity

Bevor die AIDAprima während des Sonnenuntergangs Hamburg verlassen hat, hat sie den Tag über am Kreuzfahrtterminal in der HafenCity gelegen, wo Passagiere ein- und aussteigen konnten und Mitarbeiter von AIDA ein wenig Werbung für die Kreuzfahrten bei den zahlreichen Schaulustigen und Touristen machen konnten.

Besonders markant bei der AIDAprima (und einem zukünftigen Schwesterschiff der Hyperion-Klasse) ist der fast senkrecht verlaufende Vordersteven am Bug des Schiffes. Bei so gut wie allen anderen Kreuzfahrtschiffen findet man einen Wulstbug, der unter der Wasseroberfläche nochmal nach vorne ragt, um die Bugwelle des Schiffs zu brechen und so höhere Geschwindigkeiten bei niedrigerem Treibstoffverbrauch zu ermöglichen. Bei der AIDAprima hat man ein anderes Design gewählt, denn das Schiff wird vornehmlich von Hamburg aus zu europäischen Metropolen fahren und dabei keine sehr weiten Strecken zurücklegen. Daher wird es mit vergleichsweise niedrigeren Geschwindigkeiten von 15 - 17 Knoten fahren. Kreuzfahrtschiffe, die längere Strecken fahren, sind typischerweise auf Reisegeschwindigkeiten von 20 - 22 Knoten ausgelegt. Versuche in der Hamburgischen Schiffsbau-Versuchsanstalt haben ergeben, dass bei den niedrigeren Fahrgeschwindigkeiten das Brechen der Bugwelle weniger wichtig ist als ein gutes Strömungsprofil des Schiffsrumpfes. Und genau das ist bei dem senkrechten Vordersteven der Fall.

Ich hatte das Schiff schon morgens gesehen und mich kurzfristig entschlossen, vor der Arbeit noch schnell hinter dem Unilever-Gebäude am Strandkai ein paar Fotos zu schießen.

AIDAprima verlässt Hamburg
21. April 2016

AIDAprima verlässt Hamburg

Die AIDAprima ist das neuste Kreuzfahrtschiff in der Flotte von AIDA. Sie war für den Tag zu Gast in der Hamburger HafenCity und hat am Abend während des Sonnenuntergangs Hamburg wieder verlassen.

Das Schiff wurde in Japan gebaut und läuft im Moment verschiedene europäische Metropolen an, bevor es dann beim Hafengeburtstag offiziell getauft werden wird. Später wird die AIDAprima dann jeden Samstag von Hamburg aus zu Kreuzfahrten zu unterschiedlichen Städten in Nordeuropa starten.

Auf dem Foto passiert die AIDAprima gerade die Elbphilharmonie, während im Hintergrund der Vollmond aufgeht. Eigentlich war eine kleine Show mit Licht und Laser vor den Landungsbrücken angekündigt, davon war aber leider nicht viel zu sehen.

Sonnenuntergang an den Landungsbrücken
14. April 2016

Sonnenuntergang an den Landungsbrücken

Wenn an einem eigentlich bewölkten Abend die Sonne kurz bevor sie untergeht nochmal unter den Wolken durchscheint, gibt es meistens einen spektakulären Sonnenuntergang. Nein, das war jetzt keine Bauernregel.

Als ich an diesem Abend aus dem Fenster geguckt habe und ein leicht rötliches Leuchten am Himmel zu erkennen war, habe ich schnell mein Stativ, die Kamera und ein paar Objektive in den Rucksack gepackt und mich auf den Weg zum Hamburger Elbufer gemacht. An der neuen Uferpromenade am Baumwall habe ich keine schönen Foto-Motive gefunden, also habe ich mir die nächste U-Bahn geschnappt und bin weiter zu den Landungsbrücken gefahren. Die Sonne stand schon recht tief, also habe ich schnell das Stativ aufgebaut, die Kamera festgemacht und verschiedene Einstellungen in Richtung Sonnenuntergang ausprobiert.

Die Bildkomposition, die hier zu sehen ist, gefiel mir am besten, also habe ich sie beibehalten und ein kleines Experiment gestartet, das ich schon länger im Kopf hatte: Erst habe ich den Sonnenuntergang mit mehreren Belichtungen für ein HDR-Foto fotografiert und dann, ohne die Kamera zu bewegen, weitere Bilder gemacht, während die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwand. Durch die langsam aufziehende Dunkelheit konnte ich dann die lang gezogenen Lichtstrahlen der Autoscheinwerfer ebenso mit einfangen, wie die nach und nach anspringende Straßenbeleuchtung der Willi-Bartels-Treppe oder die Beleuchtung des Uhrenturms der St.Pauli-Landungsbrücken.

Am Computer habe ich dann die einzelnen Aufnahmen zusammengefügt, um sowohl die Wolken, die Sonne, die Straßenbeleuchtung und die Lichtspuren der Autos in ein dramatisches Bild zu bekommen.

Schieberhäuschen auf Kaltehofe
28. März 2016

Schieberhäuschen auf Kaltehofe

Die Wasserkunst Kaltehofe funktionierte im Wesentlichen dadurch, das Wasser aus der Elbe in mehrere große Filtrationsbecken geleitet wurde, wo es durch mehrere Schichten Sand und Kies gefiltert wurde. Von dort wurde das gereinigte Wasser dann in die Hamburger Wasserversorgung geleitet.

Der Zu- und Abfluss zu den Filterbecken wurde von den Mitarbeitern des Wasserwerks, den so genannten Filterwärtern von Hand geregelt. Jedes der 22 Becken verfügte über je zwei Schieberhäuschen, in denen über große Handräder die Schieber und Ventile gesteuert wurden, die Wasser in die Filtrationsbecken hinein oder wieder heraus fließen ließen.

Das Schieberhäuschen im Bild wurde von innen restauriert und ist für Besucher zugänglich gemacht worden. Die Architektur des Gebäudes wirkt für Hamburger sehr vertraut. Sie wurden vom damaligen Oberingenieur der Hamburger Baubehörde Andreas Meyer entworfen, der auch die Hamburger Speicherstadt entwarf.

Filtrationsbecken auf Kaltehofe
27. März 2016

Filtrationsbecken auf Kaltehofe

Auf der Elbinsel Kaltehofe befindet sich das ehemalige Wasserwerk Kaltehofe. Damals wurden Wasserwerke noch als Wasserkunst bezeichnet. Hier wurde Wasser aus der Elbe in 22 Filtrationsbecken durch mehrere Schichten aus Kies und Sand gefiltert. Zur Regulierung der Wasserstände gab es in jedem Becken zwei kleine Häuschen mit Schiebern bzw. Ventilen.

Die Wasserkunst Kaltehofe ist seit 1990 nicht mehr in Betrieb und war über 20 Jahre lang der Öffentlichkeit nicht zugänglich. In und um die ehemaligen Filtrationsbecken haben sich viele Tier- und Plfanzenarten niedergelassen. Vor allem Vögel nutzen die Becken gerne als Ruhe- und Brutstätten.