Fotos aus Hamburg

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Yu Xiang Hai im Hansaport
4. Februar 2016

Yu Xiang Hai im Hansaport

Der chinesische Massengutfrachter Yu Xiang Hai liegt am 760m langen Kai des Hansaports im Hamburger Hafen.

Der Hansaport ist das größte Hafenterminal für Eisenerz und Kohle in Deutschland. Im Jahr 2014 wurden hier knapp 9 Millionen Tonnen Eisenerz und knapp 5,5 Millionen Tonnen Kohle gelöscht. Der größte Teil wird noch im Hafen von den Schiffen auf Güterzüge verladen, die dann teilweise direkt in die Stahlwerke und Kohlekraftwerke nach Salzgitter fahren. Die Salzgitter AG ist entsprechend auch Mehrheitseigner des Hansaports.

Aufgenommen habe ich das Foto mit einem langen Teleobjektiv unter der Köhlbrandbrücke hindurch.

Containerhafen bei Nacht
3. Februar 2016

Containerhafen bei Nacht

Nachts im September. Ein einsames Auto parkt am Ende des Tankwegs in Waltershof. Irgendjemand anders ist hier. Es geht über eine Mauer, vorbei an einem besprühten Leuchtturm hinein in die Büsche. Im Strahl der Taschenlampe leuchtet hier und da ein Stück Müll im Unterholz auf. Im Hintergrund hört man die heulenden Elektromotoren der Containerbrücken und das metallische Klappern der Container. Irgendwo läuft leise Musik.

Eine Gruppe Angler hat sich auf dem kleinen Stück Kaimauer eingerichtet, von dem man einen wunderbaren Blick auf den Waltershofer Hafen hat. Vom Blue Port gibt es leider nicht so viel zu sehen wie im Vorjahr. Der Besuch hat sich trotzdem gelohnt. Man sieht den Containerhafen mal aus einer anderen Perspektive.

Übrigens hat diese Seite heute Geburtstag. Vor einem Jahr habe ich das erste Foto auf secrethamburg.de veröffentlicht. Auf ins nächste Jahr!

MSC Lauren am Eurogate
2. Februar 2016

MSC Lauren am Eurogate

MSC betreibt nicht nur Kreuzfahrtschiffe, sondern auch Containerschiffe. Hier legt die MSC Lauren gerade am Containerterminal Eurogate im Hamburger Containerhafen an.
Weiter vorne liegen ein paar so genannte Feederschiffe. Auf diese Schiffe werden die Container von den großen Containerschiffen umgeladen und dann weiter zu kleineren Häfen transportiert. Für die ganz großen Schiffe wäre das unwirtschaftlich.

Das Eurogate Containerterminal liegt im Waltershofer Hafen und ist von der Autobahn A7 aus zu sehen, kurz bevor man auf der Fahrt in Richtung Hamburg in den Elbtunnel abtaucht.

Container Terminal Tollerort
1. Februar 2016

Container Terminal Tollerort

Das Container Terminal Tollerort (CTT) der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist eines von vier Terminals im Hamburger Containerhafen. Es wurde 1977 eröffnet und zuletzt im Jahr 2008 durch den Bau eines Güterbahnhofs modernisiert.

Die Leuchtschrift über dem Eingang war mir schon während des Blue Port 2014 aufgefallen, aber zum fotografieren hatte ich damals nicht genug Zeit mitgebracht. Erst als ich für den Blue Port 2015 wieder mit einem Mietwagen nachts im Hamburger Hafen unterwegs war, konnte ich das Foto machen. Es gab 2015 nicht so viel blaue Beleuchtung im Hafen wie erhofft, daher konnte ich noch ein paar andere Fotos machen. Wer ganz genau hinsieht, sieht im Hintergrund blau beleuchtete Containerbrücken. Auf der rechten Seite fuhr übrigens eine LKW-Zugmaschine durchs Bild.

Goldbarren
31. Januar 2016

Goldbarren

Bewacht von zwei finster drein blickenden Herren mit Maschinenpistolen und kugelsicheren Westen konnte man beim Tag der offenen Tür der Deutschen Bundesbank einen Raum betreten, in dem ein einzelner Goldbarren hinter Panzerglas und umringt von Stahlstreben lagerte.

In dem Glas gab es eine runde Öffnung, durch die jeder Besucher den Barren anfassen durfte und versuchen, ihn hoch zu heben. Es handelt sich um einen Standardbarren mit einem Gewicht von 400 Feinunzen. Das sind knapp 12,5 kg. Insgesamt nicht so einfach, das durch ein Glasloch aus dem Ellbogen heraus zu heben.

Bei einem Goldkurs von derzeit über 1.000 Euro pro Feinunze beträgt der Wert des Goldbarrens mehr als 400.000 Euro. Was dann auch die Stahlstreben, das Panzerglas und die Männer mit den Maschinenpistolen erklärt.

Arschbacken
30. Januar 2016

Arschbacken

Angewandte Basismethodiken der Kapitalrückströmungen nach dem Post-Keynesischen Model oder die Empirische Analyse zur Rolle externer Sanierungsberater aus Sicht von Kreditinstituten bei Sonneneinstrahlung sind nur zwei Titel der unzähligen Frontalvorträge, die Generationen von Beamten und strebsamen Studenten hier über sich ergehen lassen haben. Die wahrscheinlich noch zu Zeiten von sicheren Renten und der guten alten D-Mark angeschafften Stühle haben sich im Laufe der Zeit sehr genau an die anatomischen Gegebenheiten ihrer Benutzer angepasst.

Für das Fest am Fleet hatte die Deutsche Bundesbank ihre Türen geöffnet und lud Besucher ein, sich ein wenig im Gebäude umzusehen. Der Tresorraum war leider nicht zugänglich. Stattdessen gab es nichtssagende Konferenzräume und pastellfarbene Flure voll mit vertrockneten Kunstpflanzen und hässlichen aber sehr teuren Gemälden. Geld hatte man beim Bau des Gebäudes in den 80ern im Überfluss, Geschmack leider eher weniger.

Neben den "Wandverkleidungen aus gekalkten Eichenpanelen und melaminharzbeschichteten versetzbaren Trennwänden" (Zitat aus der Broschüre "Architektur und Kunst" der Deutschen Bundesbank) ist das einzig interessante Merkmal dieses Besprechungsraums die Deckenverkleidung mit ihren vielen Dreiecken. Dreiecke tauchen nämlich überall am, im und rund um das Gebäude der Bundesbank auf.

Wandgestaltung im Foyer
29. Januar 2016

Wandgestaltung im Foyer

Im Foyer der Deutschen Bundesbank am Rödingsmarkt lässt sich diese Wandskulptur des auf Kunst am Bau spezialisieren Australiers Michel John Santry bewundern. Hier wurden verschiedenfarbig schillernde Edelstahlprofile über die gesamte Höhe der Wand verteilt, wo sie von Scheinwerfern aus allen möglichen Richtungen angestrahlt werden.

Ich erinnere mich noch an meinen ersten Besuch bei der Deutschen Bundesbank vor über 10 Jahren. Damals hatte ich noch irgendwo hinter dem Sofa D-Mark Scheine gefunden und wollte diese in Euro umtauschen. Und weil das bei normalen Banken nicht mehr möglich war, musste ich zu einer Filiale der Bundesbank oder zu einer Landesbank. Damals wohnte ich zwar nicht in Hamburg, war aber öfter zu Besuch hier. Und es war einfacher, hier zur Bundesbank zu kommen, als das zu meiner lokalen Landesbank zu fahren. Dafür hätte ich nämlich damals nach Düsseldorf gemusst.
Die Wandskulptur war mir damals nicht aufgefallen. Das passierte erst jetzt, beim Tag der offenen Tür.